10 Zutaten für einen erholsamen Schlaf!

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Schäfchenzählen war gestern. Schlafen ist geil! Ohne mit der Wimper zu zucken, sagte schon meine Oma: „Wer nicht schläft, der stirbt.“ Im Ayurveda gilt der Schlaf sogar als eine Säule des Lebens. Welche Lebensmittel uns eher Albträume schenken und welche Zutaten das Schlummern dagegen zu einem Festmahl machen, zeigen wir euch jetzt.

1. Die gute alte Milch mit Honig

Was die liebe Oma schon wusste: Erwärme deine Schlummertrunk-Milch und gib bei Trinkwärme dann einige beruhigende Gewürze hinzu: Kardamompulver (1 TL), 1 Prise Muskat und einen Safranfaden. Süßen nach Belieben. Da freuen sich die Engel. Du weißt schon: Die, die dich in einen wunderbaren Tiefschlaf mitnehmen.

2. Die No-Gos

Abends nochmal austoben oder um neun noch etwas essen? Nee, lass ma. Spätes und scharfes Essen, Sport, sowie aufregende Aktivitäten, hitzige Diskussionen, anregende Lebensmittel (Kaffee, schwarzer Tee) und PC-Arbeit machen unruhig und vertreiben die natürliche Müdigkeit, die ab 18:00 einsetzt. Please just don’t.

3. Die Must-Dos

Dagegen empfehlen wir Entspannung durch Meditation, Tagebuchschreiben, Hörspiele, zarte Musik, sanftes Yoga, um alle innere Anspannung des Tages zu verabschieden. Dazu leicht verdauliche Kost, wie unten beschrieben. Klingt erstmal unsexy, ist auch unsexy. Guter Schlaf ist aber wichtig.

4. Lavendel, Lavendel, lass deinen Duft verbreiten

Um die holde Spießigkeit der Schlaftipps noch zu toppen, empfehlen wir Lavendel! Genau: Das, was Mutti normalerweise als Säckchen in euren Kleiderschrank legt. Ein Lavendelfußbad oder ein paar Tropfen Lavendelöl auf dem Kissen sind King. Die Wärme und der Duft des Fußbades wirken außerdem beruhigend und schlaffördernd.

5. Die Beamten in deinem Bauch

Stellt euch vor, euer Magen – ja der ganze Verdauungstrakt – ist ein wohlorganisiertes Amt. Die machen um 18:00 Feierabend und lassen die Stifte fallen. Stellt euch jetzt mal die Beamten vor, wenn ihr um acht oder neun noch ’ne dicke Portion Pasta hinunterschickt. Ärgerlich, aufgeregt und gestresst werden sie sich an das unerwartete späte Werk machen. So geht das nicht! Mutet euch am Abend keine schwer verdaulichen Speisen zu. Geht lieber auf Eintöpfe, Suppen, Wurzelgemüse und milde Gewürze. Alles warm, nicht zu fettig. Damit kommen die Beamten klar und können noch lange ihre gute und zuverlässige Arbeit machen.

6. Mohnsamen

Mohn ist der Shit. Vor allem, wenn euer Schlafmangel durch Nervosität bedingt ist. Ihr benötigt dazu nur Mohnsamenpulver und stellt daraus einen warmen Aufguss (nicht kochen) her. Bitte nicht im Übermaß verwenden (max. 8 g/ Tag).

7. Öööööl

Massage-Time! Eine kleine Selbst- und Fußmassage wirkt wahre Wunder. Dazu eignen sich Oliven- und Sesamöl.  5 Tropfen Öl in jede Nasenöffnung vor dem Zubettgehen haben ebenfalls eine beruhigende Wirkung. Regelmäßigkeit heißt hier das Zauberwort. Re-gelmä-ßig-keit!

8. Muskatnuss

Muskat beruhigt den Geist. Nehmt dazu 50 mg des Gewürzes aufgelöst in warmer Milch zu euch. Gerne auch gemischt mit anderen Gewürzen und als Schlummertrunk (wie oben beschrieben).

9. Baldrian

Jetzt kommt auch nochmal Großvater dran. Der hat damals schon Baldrian genommen. Baldrian hilft nicht nur Opa bei den Muskelkrämpfen. Als Schlafmittel nimmst du 1-2 TL Baldrianpulver in warmem Wasser.

10. Indischer Basilikum

Tulsi oder indischer Basilikum ist neben dem Lotus die vielleicht heiligste Pflanze in Indien. Sie öffnet Herz und Geist und spendet die Energie der Liebe und Hingabe. Genug Geplänkel, ihr wollt ja schlafen! Nehmt dazu 1-3 g (2-3x täglich) Tulsi mit warmem Wasser. Reduziert Stress und macht euch daher empfänglicher für den so wichtigen, heilsamen Schlaf. Om shanti!

Quellen:
(1) Praxis Ayurveda-Medizin – kaya cikitsa – Therapiekonzepte für innere Erkrankungen, Stapelfeldt/Gupta 2009
(2) Skript zur Ausbildung: Grundlagen der Ayurveda-Medizin, Peters/Stapelfeldt/Keßler 2014
(3) Die Ayurveda Pflanzenheilkunde – Der Yoga der Kräuter, Lad/Frawley 2015
Foto: stocksy.com