11 Super-Tipps für deine Nährstoffbilanz

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Du weißt ganz genau, wie du dich gesund und ausgewogen vegan ernährst. Trotzdem sind Gewohnheiten listig und es fällt dir manchmal schwer, dich zu disziplinieren. Weißt du was?! Uns geht es genauso. Deshalb haben wir uns 11 geniale Tricks überlegt, die du in deinen Alltag einbauen kannst. Und dabei gar nicht bemerkst, wie gesund du isst.

1. Clevere Toppings

Essen ist fertig. Und jetzt kommt das Highlight. Wie wäre es mit Kürbiskernen, geschroteten Leinsamen oder Hefeflocken als Topping? Auch gemahlene Cashew- oder Walnusskerne geben einen köstlichen Abschluss für dein Gericht ab und stecken zusätzlich voller Vitamine und Mineralstoffe. Probier’s mal.

2. Leinöl-Schuss

Ich weiß. Leinöl ist nicht so dein Ding. Mach es so: Koch deine Leibspeise und rühre am Ende, wenn es schon auf dem Teller ist, noch einen Esslöffel Leinöl hinein. Du wirst es kaum bemerken, aber dein Herz freut sich über die Omega-3-Fettsäuren. Funktioniert auch in Smoothies und frisch gepressten Säften. Alternativ ist Hanf- und Walnussöl gut geeignet für Omega-3-Fettsäuren. Die schmecken besser.

3. Energiebällchen

Gut, folgendes ist ein bisschen aufwendiger. In Energiebällchen kannst du super, verschiedene pflanzliche Mineralstoffquellen unterbringen. Energiebällchen formst du aus zerkleinerten getrockneten Früchten (z.B. Datteln), Getreideflocken, gemahlenen Nüssen/ Nussmusen oder Tahin. Bring alles zusammen und runde die Bällchen mit Kakao oder Kokosflocken ab. Schmecken köstlich für Zwischendurch.

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Die Energiebällchen sind super für unterwegs

4. Wo ist unsere Raspel?

Möhren, Pastinaken und andere Wurzelgemüse eignen sich hervorragend zum Binden von Soßen, Suppen und Eintöpfen. Also schnapp sie dir, suche die Raspel heraus und leg los. So versteckst du ganz einfach 1-3 Stücke frisches Gemüse in deinem Gericht. Und hast du schon einmal geraspelte Möhre im Müsli probiert?

5. Power-Müsli

Wo wir schon beim Müsli sind. Was hier schon an Obst, Nüssen und Getreiden drin steckt, hast du sicher. Schau was du verträgst und gerne magst. Wir empfehlen warmen Porridge mit heißem Wasser angerührt, leicht gewürzt mit Curcuma und Zimt und mit Agavendicksaft gesüßt. Frische Früchte, Nüsse, Hanfsamen, Kokosöl. Damit bist du für einen langen Tag gewappnet.

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Hast du schon ein Lieblingsmüsli? Versuch es doch mit dem hier.

6. Das richtige Wasser

Sobald du dich für das richtige Wasser entscheidest, brauchst du dir über Calcium keine Gedanken mehr zu machen. Finde eine Sorte für dich, die mindestens 300mg/l enthält und dir schmeckt. Mit einer empfohlenen Trinkmenge von ca. 1,5 Liter pro Tag hast du diesen kritischen Nährstoff ausreichend abgedeckt.

7. Roggenvollkornbrot

Wir verraten dir was über Vollkornbrot. Echtes Roggenvollkornbrot. Der darin enthalten Sauerteig auf Basis von Hefe- und Milchsäurebakterien aktiviert das Enzym Phytase, welches die gefürchteten Phytate im Brot abbaut. Phytate verhindern z.B. die Eisenaufnahme. Durch den Abbau der Phytate im Sauerteigbrot ist Roggenvollkornbrot also ein echter Eisenlieferant. Schau, ob du es gut verträgst oder es dir eher schwer im Magen liegt. Probiere es dann mal mittags zum Essen, da ist die Verdauungskraft am stärksten.

8. Geheimnis der Algen

Algen sind hierzulande inzwischen schon durch ihren auffälligen Jod und Mineralstoffgehalt populär geworden. Vor allem die Nori-Alge hat es durch Sushi in deutsche Mägen geschafft. Nun gehen wir noch einen Schritt weiter. Du kannst zur Verbesserung deiner Jod-Versorgung Nori-Algen auch prima als Topping über dein Essen schnippeln (zarte dünne Streifen). Was auch köstlich ist: Nori-Blätter etwa auf DIN A6 verkleinern und in einer heißen Pfanne kurz ölfrei erhitzen. Dadurch werden sie so knusprig wie Chips. Pur oder mit etwas Klebreis und Sojasauce genießen.

9. Kräuter natürlich

Im Trickkatalog dürfen Kräuter natürlich nicht fehlen. Kräuter sind wahre Nährstoffbomben. Petersilie enthält unfassbar viel Calcium, allerdings essen wir davon ja keine großen Mengen. Trotzdem bringen Kräuter als Topping, im Salat oder Smoothie die Extra-Portion Nährstoffe. Also rein damit und scheue dich nicht, raue Mengen zu genießen.

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10. Statt Sahne

Sahne macht einfach alles leckerer. Anstatt üblicher Hafer- oder Sojasahne, probiere doch mal Nussmuse aus. Am besten eignen sich Cashew- oder Mandelmus zur Verfeinerung von Soßen, Currys u.a. Damit sparst du zwar keine Fette, hast aber mehr Nährstoffe aufgenommen als durch pflanzliche Sahne.

11. Zähneputzen statt Pillen

Es passiert manchmal, dass man vergisst, an seinen Vitamin-B12 Haushalt zu denken und seine Tropfen oder Tabletten zu nehmen. Aber gehst du jemals ohne Zähneputzen aus dem Haus? Wir auch nicht. Deshalb unser Tipp: Benutze die Vitamin-B12-Zahnpasta, welche mit Cobalamin angereichert ist und zur B12-Versorgung beiträgt, ohne dass du es merkst. Dies geschieht durch die passive Aufnahme über die Mundschleimhaut.

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