Plantbased Superheroes – die 10 veganen Alleskönner

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Um rundherum vegan versorgt zu sein, müssen wir manchmal tricksen. Hierbei helfen uns die Helden der Pflanzenküche. Sie sind Traumboys und Magier. Wer genau sich dahinter verbirgt? Wir stellen sie euch vor.

1. Das Getreide, das alle falsch aussprechen

Alle sagen „Kinoa“, dabei es heißt doch „Kinwa“! Mecces bringt ihn zur Schande auch noch in Burgerversion heraus. Dabei ist Herr Quinoa (sprich‘s, wie du willst) gut für Knochen, Muskeln und Blut: Raue Mengen an Calcium, Magnesium und Eisen enthalten seine kleinen Körchen, die für eine optimale Nährstoffversorgung unersetzlich sind. Immerhin sind dies einige der besonders kritischen Nährstoffe bei pflanzlicher Ernährung. Also: Her mit dem Zeug!

2. Kernige Helden, Superfood to Go

Sie sind dunkelgrün, knackig und wohnen in dickbäuchigen orangenen Mamas. Kürbiskerne! Oh, ihr salzig, würzigen Kerlchen! Ihr steckt voller Eisen, Zink und Vitamin B2 und seid deswegen prima für’s Immunsystem und den Eiweiß-Stoffwechsel. Knabbern? Go!

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3. Schneeflöckchen, Weißröckchen

Mich erinnert dieses Getreide immer an kleine fluffige Schneeflocken. Oder Styropor. Ersteres klingt etwas natürlicher, deshalb nennen wir seine kleinen Bestandteile lieber „Schneeflöckchen“. Da ist auch gleich das gewisse magische Etwas enthalten: Schließlich ist Amaranth eine super seltene Quelle für Calcium, das in dieser hochkonzentrierten Form ansonsten legidlich in Mineralwasser und angereicherten Produkten vorkommt. Ab ins Müsli!

4. Der unscheinbare Frauenheld

Er ist ein bisschen hässlich, irgendwie immer schwierig zu händeln und nicht immer zu haben. Wer? Genau: Der heißgeliebte, stark umworbene Grünkohl. Sogar Beyoncé bekennt sich zu „Kale“. Und um sein Image zu verbessern, gibt es sogar schon Chips aus diesem markanten Gewächs. Wir aber wollen ihn lieber roh und unverfälscht – echt authentisch also. Entweder im Smoothie oder als Gemüse gekocht – Grünkohl ist so unscheinbar sexy. Dass er dann auch noch randvoll mit Eisen, Vitamin C, Vitamin K, Calcium und Magnesium und, und, und ist… – also, ihr müsst ihn einfach liebhaben.

5. Old friend

Wir sind alte und immer noch beste Freunde, der Tofu und ich. Einfach ein treuer Freund, welcher immer wieder reichlich Protein, Eisen, Calcium, Zink und B2 liefert. Diese Freundschaft sollte gepflegt werden. Wer hat Angst vorm Tofutier?

6. Bittersüße Versuchung

Bitter ist das neue Süß. Sesammus oder Tahin ist für alle, die nicht nur auf Sunnyboys stehen. Sesam hat schon einige harte Winter hinter sich und liefert uns vor allem Calcium und Eisen. Ab aufs Brot oder zum Binden von Soßen. Oder in den Salat. Oder in das Müsli. Oder am besten gleich in den Brotteig? Aber immer: ungeschält.

7. Almondkadabra

Bitte wer? Sie sind die Magier unter den Nüssen: Mandeln! Jeder einzelne unter ihnen zaubert Kalium, Magnesium, Calcium sowie verschiedene B-Vitamine für unseren Körper hervor und gemeinsam eignen sie sich hervorragend als Sahneersatz. Echte Profis!

superfoodpower8. Mrs. Millet

Ich stelle mir vor, dass Mrs. Millet ein bisschen wie Mary Poppins ist: Britisch, klug und ein bisschen verrückt. Sie (zu Deutsch auch „Hirse“ genannt) enthält unter anderem eine ordentliche Portion Eisen und Zink – perfekt für das morgendliche Porridge! Chim Chim Cheree!

9. Paranormale Liebe

Selen liebt Paranüsse. Und Paranüsse lieben Selen. Eine innige Liebe, nicht von dieser Welt. Denn als einziges pflanzliches Lebensmittel ist in Paranüssen Selen enthalten, das wichtig für die Schilddrüse und Immunabwehr ist. Geben wir ihnen eine Chance!

10. Champions der Dunkelheit

Pilze sind speziell. Mit ihren schrumpeligen Hüten und mit ihrem modrig dunklen Zuhause sind sie schon ein wenig mystisch. Hobbit-Assoziationen? Wie auch immer: Ob Steinpilz oder Champignons, sie enthalten auf jeden Fall große Mengen an Vitamin B2, welcher in jeder Ernährung als kritischer Nährstoff gilt. Wann gibt es die nächste Pilzpfanne?

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Karin

Illustration: Karin Lubenau
www.mitliebegemacht.de

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